Besprechung mit dem Landesjustizprüfungsamt

Am 10. Oktober waren wir zusammen mit Vertretern des Bundesverbands rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V. (BRF) im Bayrischen Staatsministerium der Justiz zu einem Gespräch mit Vertretern des Landesjustizprüfungsamt eingeladen.

Wir wurden über die geplanten Änderungen der JAPO unterrichtet und schilderten daraufhin die Meinungen der Studierenden zu den einzelnen Änderungen. Bei den Änderungen handelt es sich um die Umsetzung des Beschlusses der Justizministerkonferenz 2017. Darin wird empfohlen die Vorschläge des Berichts des Ausschusses zur Koordinierung der Juristenausbildung umzusetzen.

In Bayern wird der Bericht zum größten Teil umgesetzt werden. Die wesentlichen Änderungen betreffen zunächst die Begrenzung und Harmonisierung der Pflichtstoffkataloge bis 2022. Es soll unter anderem das Reise-, Bau- und Behandlungsvertragsrecht sowie das Unterhalts- und Scheidungsrecht wegfallen.

Außerdem wird zu Harmonisierungszwecken die Gewichtung der mündlichen Prüfung von 25% auf 30% angehoben und die Zahl der Klausuren im zweiten Staatsexamen von 11 auf 9 reduziert werden. Auch der Studienumfang des Schwerpunktbereichs soll angeglichen werden auf 10 – 14 Semesterwochenstunden.

Das E-Examen wird zudem momentan für das zweite Staatsexamen getestet, wird aber nicht vor 2023 zur Praxis werden.

Wir begrüßen die Schritte zur bundesweiten Harmonisierung sehr und freuen uns auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Schreibe einen Kommentar